Gepunkteter großer Hund auf grauem Hundebett Cloud7 Hundebett Dream Heather Grey

Ratgeber Hundebett: Das richtige Hundebett für meinen Hund

Hundebett, Hundekissen oder Hundekörbchen – so finden Sie einen artgerechten Schlafplatz für Ihren Vierbeiner

Die große Auswahl an Hundebetten auf dem Markt kann hin und wieder für Verunsicherung sorgen. Wo es einst entweder Hundekörbchen oder Hundekissen gab, gibt es nun vom Hundeschlafsack über Hundehöhlen, Hundesofas und weitere Hundemöbel beinahe unendliche Schlafoptionen. Da Hunde den Großteil ihres Lebens – nämlich circa zwei Drittel und bis zu 20 Stunden am Tag – mit Schlafen verbringen, spielt das passende Hundebett eine enorm wichtige Rolle. Im Folgenden erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten, um für die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes den optimalen Liegeplatz zu finden.

1. Die richtige Form und Größe

Es gibt Hundebetten in den verschiedensten Formen, Varianten und Größen. Ob rund oder eckig, mit oder ohne Umrandung. Es gibt wenige Nach- oder Vorteile, die gegen oder für eine bestimmte Form sprechen, denn die Auswahl sollte sich allein auf die Vorlieben Ihres Lieblings beschränken. Jedes Tier ist anders, wobei sich einige Schlafgewohnheiten auch durch die Rasse des Hundes ableiten lassen können. Mit der Zeit werden Sie das Schlafverhalten Ihres Vierbeiners kennenlernen, sodass Sie das optimale Bett für Ihren Hund finden können. Bis dahin gilt es zu beobachten und zu lernen.

Generell lassen sich Hundebetten in die folgenden Kategorien unterteilen:

  • Runde Hundebetten
  • Hundekorb mit Umrandung
  • Hundekissen
  • Hundedecken

Runde Hundebetten

Runde Hundesofas, die auch Hundepouf oder Donut genannt werden, sind meist erhöht und kuschelig weich. Sie eignen sich besonders für Hunde, die sich gerne zusammenrollen. Sie bilden in der Mitte eine Kuhle, wodurch beim Einsinken automatisch ein angenehm wärmender Rand entsteht. Generell kringeln sich vor allem kleine Hunde mit wenig Unterwolle gerne ein, jedoch gibt es auch größere Windhundrassen und Border Collies, die am liebsten eng an sich geschmiegt ruhen.

Hundebetten und -Körbchen mit hohem Rand

Geeignet für alle Hunde, die Schutz suchen und sich gerne in Ecken legen. Sie können auf der Umrandung ihren Kopf ablegen und ihre Umgebung beobachten. Es gibt sie weltweit sowohl aus Filz, geflochtenem Korb, Leder, Kunstleder, Baumwolle oder Plüsch; das Außenmaterial wird dann je nach Hersteller mit weichen Kissen oder Matratzen ergänzt. Diese Hundekörbchen sind für fast alle Hunde geeignet, darunter Labradore, Pudel, Australian Sheppards, Mops und Beagle, jedoch sollte bei der Auswahl der Größe darauf geachtet werden, dass sich der Hund noch ausstrecken kann.

Hundekissen

XXL Hunde wie Mastiffs, Rhodesian Ridgebacks, Bernhardiner, Berner Sennenhunde, Deutsche Doggen und Co. brauchen Raum und wie alle anderen Hunde eine möglichst komfortable Liegefläche. Je nach Gewicht des Hundes stehen weichere und festere Hundekissen zur Wahl, in welche die Hunde entsprechend mehr oder weniger einsinken. Diese Kissen eignen sich vor allem für Tiere, die sich lang machen und gerne auf dem Rücken oder ihrer Seite schlafen. Es wird kein Rand benötigt, sondern allein ein großer, gemütlicher Schlafplatz. Hier gilt die Faustregel von mindestens 20 Zentimetern Extraplatz zum Ausstrecken. Auch Hundekissen gibt es mehr oder weniger erhöht zu kaufen, damit der Hund sich, wenn gewünscht, zu jeder Zeit einen optimalen Überblick schaffen kann.

Hundedecken

Für einige Hunde ist es gerade im Herbst und Winter das größte, auf dem Hundebett zusätzlich zugedeckt zu werden. Kuschelige Hundedecken aus Fleece, Leinen oder Baumwolle bieten Geborgenheit und Wärme, sodass es Ihr Haustier auch in der kalten Jahreszeit gemütlich hat. Decken eignen sich außerdem als Unterlage fürs Sofa oder Auto, um diese Oberflächen von Tierhaaren und Flecken fernzuhalten. Die eigene Hundedecke ist zudem eine praktische und handliche Möglichkeit, dem Hund anhand des bekannten Geruchs auch unterwegs zu demonstrieren, wo sein Liegeplatz ist. So kann er sich immer und überall entspannen

Teddy Hundebett mit Umrandung zum Kopf ablegen Cloud7 Hundebett Sleepy Deluxe Teddy

2. Geeignetes Außenmaterial für den Hundebettbezug

Während kurzhaarige Hunde kuschelige und flauschige Materialien wie Plüsch oder Wolle lieben, bevorzugen Hunde mit langem Fell häufig glatte Materialien wie Baumwolle oder sogar Kunstleder. Hunde, die leicht frieren, benötigen gerade in der kalten Jahreszeit weiche Materialien, um sich einzukuscheln und wärmen zu lassen. Ein Hundebett sollte immer auch eine Isolierung vor Wärme und Kälte sicherstellen. Dennoch ist es vor allem bei sensiblen Hunden, die zu Allergien neigen, äußerst empfehlenswert, auf natürliche, unbehandelte Materialien zurückzugreifen. So bietet der wachsende Markt beispielsweise Oberstoffe aus Hanf oder organischer Bio-Baumwolle an, die aufgrund der natürlichen Fasern selbst für sehr empfindliche Hunde besonders verträglich sind.

Da auf der anderen Seite manche Hunde ausgiebig kratzen und buddeln, bis sie ihre optimale Schlafposition gefunden haben, empfiehlt es sich als Besitzer eines solchen Vierbeiners sich für besonders robuste Materialien aus glatten Kunststoffen oder für sehr haltbare Outdoor-Stoffe zu entscheiden. Diese sind wie es die Bezeichnung bereits verrät auch dann von Vorteil, wenn Ihr Hund gerne viel Zeit draußen verbringt. Durch wasserabweisende Eigenschaften sind diese Outdoor-Stoffe trotz Witterung langlebig und geben Ihrem Hund die Möglichkeit, auch im Garten oder auf dem Balkon einen eigenen komfortablen Liegeplatz zu haben. Selbst Hunde mit dickem Fell, die gerne das Grundstück bewachen, bevorzugen im Winter jedoch einen ruhigen Schlafplatz im warmen Wohnzimmer.

Es sollte bei der Wahl des Materials ebenfalls darauf geachtet werden, dass der Stoff pflegeleicht und der Bezug abnehmbar ist. Das Material sollte sich problemlos waschen lassen können, da das Hundebett ansonsten zum Nährboden für unerwünschte Flöhe und Parasiten werden kann.

Nachdem all diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie Ihren persönlichen Geschmack und Stil entscheiden lassen.

Graues Hundebett mit Lederdetail Cloud7 Hundebett Sleepy Deluxe Tweed Taupe

3. Welche Matratze für welchen Hund?

Jedes Hundebett sollte sowohl seine Funktion erfüllen als auch gemütlich sein. Manche Hersteller günstiger Hundebetten verwenden dabei minderwertige Matratzenfüllungen, welche zwar auf den ersten Blick sehr bequem erscheinen, den sensiblen Hunderücken sowie dessen Gelenke jedoch nicht ausreichend stützen.

Es lohnt sich auf längere Sicht, in eine hochwertige Matratze bestehend aus verschiedenen Kammern zu investieren, die auch nach jahrelanger Benutzung nicht durchliegt und gleichzeitig die Gelenke schont. Neben Matratzen aus Schaumstoff, Kaltschaum oder Latex gibt es unter anderen auch Mikroperlenkissen sowie Polster mit einer Füllung bestehend aus verschiedenen Flocken. Oft hilft es, ein Hundebett vor dem Kauf in einem Fachgeschäft anzusehen, zu berühren und wenn möglich sogar den Hund sich zur Probe darauf hinlegen zu lassen. So lässt es sich am einfachsten erkennen, ob die Polsterung Ihren sowie den Ansprüchen Ihres Vierbeiners gerecht wird. Für guten Schlaf sollte eine Hundematratze stabil, ausreichend weich gepolstert und geräuscharm sein. Je nach Größe und Gewicht des Hundes empfehlen sich Matratzen mit weicherer oder festerer Füllung.

Schwere Hunde

Schwere XXL-Hunde wie Ridgebacks, Labradore oder Doggen benötigen eine möglichst kräftige wie feste Matratzenfüllung, um die Gelenke zu entlasten und somit Gelenkproblemen vorzubeugen. Dies gilt ebenfalls für kleinere, sehr muskulöse Hunderassen wie beispielsweise französische Bulldoggen, sowie für Hunde mit Übergewicht. Es werden robuste Matratzen empfohlen, die intensiv gepolstert sind; bei zu weichen Modellen kann diesen Vierbeinern andernfalls das Aufstehen schwerfallen.

Leichte Hunde

Damit selbst die Kleinsten einsinken können, dürfen die Matratzen für Chihuahuas, Dackel, Malteser und Co. gerne etwas weicher und weniger fest gefüllt sein. Diese Hunde fühlen sich auf zu festen Matratzen nicht wohl, da diese erst ein gewisses Gewicht benötigen, um dem darauf liegenden Haustier nachzugeben. Für optimalen Komfort und gesundes Liegen ist es nötig, dass das Hundebett dennoch stabil ist. Matratzen mit Kammer-Systemen sind hierbei eine gute Lösung, die über viele Jahre ihre Form behält.

Alte Hunde

Auch bei älteren Haustieren ist es wichtig, auf ihre besonderen Ansprüche einzugehen. Während die Bewegungen des Lieblings immer langsamer und schwerfälliger werden, benötigen die älteren Vierbeiner ein Hundebett, das leichtes Hinlegen und wieder Aufstehen ermöglicht. Die Matratze für wohl betagte Hunde sollte also so schwerelos und bodennah wie möglich sein; gleichzeitig darf die Füllung nicht zu weich sein. Dies gilt ebenfalls für trächtige Hündinnen, da der heranwachsende Nachwuchs die Bewegungsfreiheit einschränken kann.

Hunde mit Gelenkproblemen oder Arthrose

Es gibt sowohl online als auch im Fachhandel eine große Auswahl an sogenannten orthopädischen Hundebetten oder auch Gesundheitsbetten. Besonders wichtig für Hunde mit Gelenkproblemen oder Arthrose ist die Entlastung der Gelenke beim Liegen sowie die Vorbeugung von Druckstellen. Dies ermöglichen Hundebetten mit dicken Matratzen, die hochwertig verarbeitet sind und eine kräftige Füllung bieten. Eine weitere Option sind Schaumstoffmatratzen mit Memory Foam. Hilfreich ist es auch, wenn die Matratze in einzeln gesteppte Kammern unterteilt ist, da das Hundebett auf diese Weise nicht durchliegen kann.

Orthopädische Matratze für Hundebett Cloud7 Hundebett Dream

4. Welche Hunderassen schlafen in welchem Hundebett?

Allein nach der Rasse des Hundes lässt es sich nicht auf das optimale Hundebett für Ihren Vierbeiner schließen. Es ist jedoch durchaus möglich, generelle Empfehlungen für Hunde mit langem oder kurzem Fell auszusprechen, ebenso für bestimmte Größen. Dennoch bleibt jeder Hund ein Einzelexemplar mit eigenen Wünschen und Schlafvorlieben, sodass es auch innerhalb der gleichen Rasse zu Unterscheidungen kommen kann.

Wie bereits in den Punkten „Richtige Form und Größe“, „Geeignetes Außenmaterial für den Bezug“ sowie „Welche Matratze für welchen Hund“ erwähnt, gibt es verschiedene Hundetypen, die unterschiedliche Schlafgewohnheiten haben. So sind runde Hundebetten mit weicher Matratze vor allem für leichte Hunde geeignet, die sich gerne einrollen. Dazu gehören unter anderen italienische Windspiele, Chihuahuas, Bolonka Zwetna, Malteser, Jack Russel Terrier und Dackel. Hundekörbchen mit hohem Rand sind besonders für diejenigen Hunde geeignet, die Schutz und Ruhe in Ecken suchen. Sie sind dort ungestört und fühlen sich geborgen, was gerade bei Welpen besonders wichtig ist. Bei einem flacheren Rand lässt sich der Kopf hingegen bequem ablegen, sodass die Umgebung jederzeit beobachtet werden kann. Dies finden vor allem typische Wachhunde wie Schäferhunde oder Border Collies zum Dösen besonders angenehm. Bernhardiner, Berner Sennenhunde, Deutsche Doggen, Wolfshunde und andere große Hunderassen hingegen benötigen Platz und eine ausreichend gepolsterte Matratze. Ein festes Hundekissen ist für diese Hunde optimal.

5. Hundehöhlen und Hundeschlafsäcke – wozu?

Bestimmte Hunderassen mögen es evolutionsbedingt gerne dunkel und eng. So wurden Dackel beispielsweise ursprünglich gezüchtet, um bei der Dachsjagd zu helfen. Da es im Dachsbau dunkel und höhlenartig ist, fühlen sich auch die modernen Dackel und mit der Rasse verwandte Hunde in diesem Milieu sehr wohl. Diese Tiere graben sich daher bis heute gerne unter Decken ein oder machen es sich in kleinen Hundehöhlen und Hundeschlafsäcken bequem. Auch für Hunde mit wenig Unterwolle oder kleine, schnell frierende Vierbeiner wie kleinere Windhundrassen oder ähnliche sind diese Art von Produkten eine beliebte Option.

Da andere Hunde wiederum jederzeit so präsent wie möglich sein wollen, gilt es je nach Hund zu überlegen, ob sich der Vierbeiner eher für einen offenen Liegeplatz oder eine geschütztere Variante eignet.

Teddy Hundebett mit Umrandung zum Kopf ablegen mit braunem Labrador Cloud7 Hundebett Sleepy Deluxe Teddy

6. Wo platziere ich das Hundebett zu Hause am besten?

Seine Menschen gehören für den Hund zum Rudel, daher sollte das Hundebett so platziert werden, dass der Vierbeiner auch im Schlaf am Familienleben teilhaben kann. Es sollte einen festen Ort einnehmen, an dem sich der Liebling entspannen und zurückziehen kann – das Hundebett soll trotz Rudelnähe eine ungestörte Ruhezone ohne ständige Beobachtung darstellen.

Der Schlafplatz sollte sich zudem weder zu nah am Fenster, noch zu nah an der Heizung befinden. Zu dichter Heizungskontakt könnte zur Austrocknung der Schleimhäute führen während Zugluft für Verspannungen und Unbehagen sorgt. Auch sollte die Liegefläche für die optimale Entspannung auf keinen Fall zur Eingangstür ausgerichtet sein. Die Vierbeiner wünschen sich zwar einen guten Überblick über den Raum, vor allem wachsame Vierbeiner können sich aber häufig nicht zu genüge ausruhen, wenn gleichzeitig die Tür im Sichtfeld ist. Auf diese gilt es seiner Meinung nach schließlich aufzupassen.

Zu Beginn, wenn der Hund frisch bei Ihnen eingezogen ist, empfehlen Experten außerdem, ein Hundebett für den den vierbeinigen Familienzuwachs im Schlafzimmer zu platzieren. So wird besonders schnell eine Bindung aufgebaut; außerdem haben Hundebesitzer so die Möglichkeit, vor allem bei Welpen oder nicht stubenreinen Tieren durch unruhiges Verhalten zu erkennen, wann es Zeit für einen nächtlichen Spaziergang wird.

Rauhaar-Hund auf Reisebett für Hunde Cloud7 Hundereisebett Tweed Taupe

7. Hundebetten fürs Auto und unterwegs

Nicht alle Hunde sind Freunde vom Autofahren und Verreisen. Damit sie es dabei jedoch so gemütlich wie möglich haben, gibt es je nach Größe des Hundes verschiedene Optionen für möglichst angenehme Reisen. Bitte achten Sie beim Autofahren mit Vierbeinern stets auf sorgfältiges Anschnallen des Hundes im Fahrzeug, um alle Passagiere so sicher wie möglich von A nach B zu bringen. Auch außerhalb des Autos ist es unterwegs von Vorteil, immer einen Liegeplatz für den Hund parat zu haben. Schließlich haben Reisebetten auch die Funktion, dass der Hund in Restaurant, Hotel und Co. seinen eigenen eigenen, wohl bekannten Ort und somit auch an fremden Orten einen Geschützen Rückzugsbereich hat.

Hundetaschen

Ob im Auto, im Zug, im Restaurant oder bei längeren Ausflügen – kleine Hunde ziehen sich gerne in Hundetaschen zurück, da diese nicht nur ein praktisches Hundebett darstellen, sondern dank ihrer Besitzer sogar die müden Beinchen tragen, wenn es einmal länger dauert. Zudem bieten sie durch den hohen Rand Schutz und sorgen für einen abgedunkelten Ruheplatz zum Schlafen. Es gibt sie vielerorts weich gefüttert und gepolstert, mit Leinengurt oder auch ohne. Bei der Auswahl der Hundetasche ist es besonders wichtig, dass der Hund ausreichend Platz um sich herum zur Verfügung hat, denn nur so kann sich Ihr Haustier unterschiedliche Positionen aussuchen. Hundetaschen mit herausnehmbaren Kissen sind dabei besonders praktisch und pflegeleicht. Auch sind gepolsterte, hochwertig verarbeitete Henkel ratsam, da die Tasche ansonsten je nach Gewicht einschneiden und dadurch für den Halter unangenehm werden kann. Falls Sie vorhaben, mit Ihrem kleinen Vierbeiner zu fliegen, sollten Sie auf eine geeignete Flugtasche achten. Bei den sogenannten Flight Carriern ist es wichtig, auf die exakten Größenvorgaben der jeweiligen Airline acht zu geben (in den meisten Fällen betragen diese 55x 40 x 23 cm), da nur so die Mitnahme an Bord gewährleistet werden kann. Das Transportieren von Hunden im Passagierbereich ist bei den meisten Airlines bis 8 kg Gesamtgewicht inklusive Tasche möglich, daher sollten Sie je nach Gewicht des Hundes auch auf ein leichtes Gepäckstück achten. Selbsterklärend ist wohl, dass ausreichend Öffnungen zur Belüftung vorhanden sein sollten und diverse Reißverschlüsse am Produkt das Einsetzen des Hundes erleichtern.

Hundebetten für den Kofferraum

Wem Hundematten und Hundedecken als Liegeplatz im Kofferraum nicht ausreichen, sollte über ein handliches und leichtes Hundebett nachdenken. Hundekissen mit Griffen können hier eine passende Lösung sein. Es gilt zu bedenken, ob das Hundebett immer im Auto „mitfahren“ soll, oder nur bei Bedarf in den Kofferraum platziert wird. Wenn ein Hund täglich mitfährt, sollte ein komfortables und hochwertiges Hundebett inklusive gut verarbeiteter Matratze vorhanden sein, um Muskelverspannungen und Gelenkprobleme zu vermeiden. Es sollte zudem abwaschbar und leicht zu reinigen sein, da die Pfoten den Bezug nach dem Spaziergang im Regen andernfalls beschmutzen können. Auch hier sind Outdoor-Stoffe eine praktische Angelegenheit.

Faltbare Hundebetten für Reisen

Auch im Hotel, beim Essengehen oder bei Freunden brauchen die Vierbeiner einen eigenen Rückzugsort für erholsamen Schlaf. Dieser Liegeplatz sollte für den Transport wenig Platz einnehmen und dennoch den gemütlichen Komfort bieten, den der Hund von zu Hause gewohnt ist. Es gibt dazu weich gefütterte Hundematten und Hundereisebetten, die mit gemütlicher Polsterung daherkommen und gleichzeitig praktisch und in wenigen Schritten zusammengefaltet oder -gerollt sowie verstaut sind. Dabei nehmen sie kaum Platz ein. Auch hier gibt es inzwischen die verschiedensten Optionen von naturbelassenen Materialien für das Innenfutter bis hin zu wasserabweisenden Strukturen für den optimalen Schlafplatz im Außenbereich. Der Hund wird so vor Nässe von unten, beispielsweise einer feuchten Wiese beim Ausflug in den Park, geschützt.

Wechselbezug für Hundebett aus Teddystoff Cloud7 Wechselbezug für Hundebett Sleepy Deluxe Teddy

8. Hundebetten reinigen

So domestiziert die meisten Hunde auch sind, bleiben sie immer noch Tiere, die gerne hier und da durch den Schlamm tollen und sich ausgiebig wälzen wollen. Wenn die Liebsten dann jedoch direkt im Anschluss ihr Hundebett aufsuchen, kann es zu unangenehmen Begleiterscheinungen wie Nässe und hartnäckigen Flecken kommen. Da ist es hilfreich, wenn sich der Bezug des Hundebettes leicht abziehen und problemlos waschen lässt.

Auch ohne direkten Kontakt mit Dreck sollten Sie beim Kauf auf die Pflegehinweise des Hundebettes achten. Ein pflegeleichtes Hundebett ist das A und O, denn bleibt regelmäßiges Waschen aus, kann der Liegeplatz Ihres Lieblings schnell zum Nährboden für Keime und Parasiten werden. Experten empfehlen daher für deren Vermeidung, Hundebetten circa einmal im Monat zu waschen. Ein Waschgang bei 30 Grad in der Waschmaschine sollte dazu vollkommen ausreichen. Bitte verzichten Sie beim Waschen jedoch unbedingt auf Waschmittel mit Duftstoffen sowie Weichspüler, denn deren Gerüche können für die extrem sensible Hundenase sehr unangenehm sein.

Besonders gelegen kommen während des Waschens Ersatzbezüge für das Hundebett. Die wenigsten Bezüge sind für den Trockner geeignet; damit Ihr Hund also durchgehend seinen Rückzugsort nutzen kann und nicht erst warten muss, bis der Bezug wieder trocken ist, sind Wechselbezüge mehr als hilfreich. Falls ein Ersatzbezug für Sie nicht in Frage kommt, sollten Sie bei der Auswahl des Hundebettes auf einen schnell trocknenden Oberstoff achten. Eine Nutzung des Hundebettes ohne Bezug ist nicht empfehlenswert.

Neben dem Bezug lassen sich auch die Matratzen mancher Hersteller waschen. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, falls Ihr Vierbeiner unter Inkontinenz leidet und die Matratze regelmäßig mit Urin in Kontakt kommt. Abhängig von der Stärke der Matratze, der Außentemperatur sowie der Luftfeuchtigkeit kann es einige Stunden bis Tage dauern, bis diese wieder vollständig von innen wie außen trocken ist. Bitte stellen Sie jedoch unbedingt sicher, dass dies vor dem erneuten Beziehen der Fall ist und die Matratze keinerlei feuchten Stellen mehr aufweist – auch nicht im Matratzenkern. Ansonsten kann es schnell zu unangenehmen Gerüchen und schädlicher Schimmelbildung kommen. Im Sommer kann die Sonne den Vorgang der Trocknung stark beschleunigen, im Winter ist dazu ein Platz an der Heizung sehr empfehlenswert. Die Matratze sollte dabei regelmäßig gewendet werden, um eine durchgängig trockene Matratze zu gewährleisten.